Discussion:
Was entscheidend für UmsStVoranm: Rechnungsdatum oder Leistungserbringungszeitpunkt?
(zu alt für eine Antwort)
Karl Neischen
2009-11-09 11:14:48 UTC
Permalink
Sagen wir ich erbringe zwischen 05.09. und 15.09. eines Jahres eine Dienstleistung.
Die dafür relevante Rechnung stelle ich aber erst am 28.10. aus

Ich bin zur monatl. Umsatzsteuervoranmeldung verpflichtet.

In welcher konkreten UmsSt-Voranmeldung (über Elster) muss ich nun das Honorar angeben?

In der für September (abzugeben bis 10.10.) oder in der für Oktober (abzugeben bis 10.11.).

Karl
Martin Hentrich
2009-11-09 11:29:10 UTC
Permalink
Post by Karl Neischen
Die dafür relevante Rechnung stelle ich aber erst am 28.10. aus
Ich bin zur monatl. Umsatzsteuervoranmeldung verpflichtet.
Aha, hast du eine Dauerfristverlängerung?
Post by Karl Neischen
In welcher konkreten UmsSt-Voranmeldung (über Elster) muss ich nun das Honorar angeben?
In der für September (abzugeben bis 10.10.) oder in der für Oktober (abzugeben bis 10.11.).
Tja. Sind für dich bei der Umsatzbesteuerung die vereinbarten Entgelte
oder die vereinnahmten Entgelte vorgeschrieben?

Bei vereinnahmten Entgelten zahlst du die Umsatzsteuer für den Monat,
in dem die Rechnung tatsächlich bezahlt wurde.

Bei Dauerfristverlängerung gibst du die UStVA einen Monat später als
ohne eine solche ab.

Also nehmen wir mal dein Beispiel und denken, dass die Rechnung am
10.11. bezahlt wird.

Zuordnung der UStVA sowie deren Abgabe:

ohne Dauerfristverlängerung:
Besteuerung nach vereinbarten Entgelten: 10-2009
abzugeben bis 10.11.2009
Besteuerung nach vereinnahmten Entgelten: 11-2009
abzugeben bis 10.12.2009

mit Dauerfristverlängerung:
Besteuerung nach vereinbarten Entgelten: 10-2009
abzugeben bis 10.12.2009
Besteuerung nach vereinnahmten Entgelten: 11-2010
abzugeben bis 10.1.2010

Martin
--
Die populistische Steuerreform:
Sich auf den Tarif zu konzentrieren ist wie das
Polieren des I-Punkts in der deutschen Grammatik.
Matthias Hanft
2009-11-09 12:11:47 UTC
Permalink
Post by Martin Hentrich
Tja. Sind für dich bei der Umsatzbesteuerung die vereinbarten Entgelte
oder die vereinnahmten Entgelte vorgeschrieben?
Martin, Du hast zwar schnelle Reflexe, aber das war doch gar nicht
die Frage :-) Geh doch einfach mal von
Post by Martin Hentrich
Besteuerung nach vereinbarten Entgelten: 10-2009
abzugeben bis 10.11.2009
aus, aber die Frage war doch, in welcher USt-VAM das einzutragen ist,
wenn die _Leistung_ in 09/2009 erbracht wurde, aber die _Rechnung_
erst in 10/2009 gestellt wurde.

Gemäß § 13 Abs. 1 Nr. 1 a) UStG würde die Steuer IMHO eigentlich
schon im September entstehen. Aber zeig mir mal eine Fibu-Software,
die eine USt anmelden kann, für die noch gar keine Rechnung (die
man buchen könnte) erstellt wurde.

Ich glaube nicht, daß in der Praxis jemand sowas macht :-)

Gruß Matthias.
Maria Bin
2009-11-09 12:23:56 UTC
Permalink
Post by Matthias Hanft
Post by Martin Hentrich
Tja. Sind für dich bei der Umsatzbesteuerung die vereinbarten Entgelte
oder die vereinnahmten Entgelte vorgeschrieben?
Martin, Du hast zwar schnelle Reflexe, aber das war doch gar nicht
die Frage :-) Geh doch einfach mal von
Wer weiß schon, wie die Frage richtig lautet, wo er doch Honorar erhält.
Dann müsste er ja Freiberufler sein.

Maria
Matthias Hanft
2009-11-09 13:31:29 UTC
Permalink
Post by Maria Bin
Wer weiß schon, wie die Frage richtig lautet, wo er doch Honorar erhält.
Dann müsste er ja Freiberufler sein.
Falls Du auf Bilanz oder EÜR anspielst: Das spielt für die USt auch keine
Rolle (noch nicht einmal für Soll- oder Istversteuerung).

Gruß Matthias.
Maria Bin
2009-11-09 13:38:42 UTC
Permalink
Post by Matthias Hanft
Post by Maria Bin
Wer weiß schon, wie die Frage richtig lautet, wo er doch Honorar erhält.
Dann müsste er ja Freiberufler sein.
Falls Du auf Bilanz oder EÜR anspielst: Das spielt für die USt auch keine
Rolle (noch nicht einmal für Soll- oder Istversteuerung).
Nö, ich spielte darauf an, dass Freiberufler immer der Ist-Versteuerung
unterliegen. § 20 UStG.

Maria
Matthias Hanft
2009-11-09 15:40:15 UTC
Permalink
Post by Maria Bin
Nö, ich spielte darauf an, dass Freiberufler immer der Ist-Versteuerung
unterliegen. § 20 UStG.
Ah, ja, da scheints noch nicht mal Umsatzgrenzen zu geben. Tststs. Aller-
dings auch nicht "immer", sondern "auf Antrag".

Gut, dann reduziert sich die Eingangsfrage auf "falls nach vereinbarten
Entgelten versteuert wird" und ist diesbezüglich immer noch ungeklärt :-)

Gruß Matthias.
Martina Diel
2009-11-09 13:31:08 UTC
Permalink
Sagen wir ich erbringe zwischen 05.09. und  15.09. eines Jahres eine Dienstleistung.
Die dafür relevante Rechnung stelle ich aber erst am 28.10. aus
Ich bin zur monatl. Umsatzsteuervoranmeldung verpflichtet.
In welcher konkreten UmsSt-Voranmeldung (über Elster) muss ich nun das Honorar angeben?
In der für September (abzugeben bis 10.10.) oder in der für Oktober (abzugeben bis 10.11.).
Machst du Ist- oder Soll-Versteuerung?
Thomas Grund
2009-11-09 15:10:31 UTC
Permalink
Post by Karl Neischen
In welcher konkreten UmsSt-Voranmeldung (über Elster) muss ich nun das Honorar angeben?
In der für September (abzugeben bis 10.10.) oder in der für Oktober
(abzugeben bis 10.11.).
Wie üblich in dieser Gruppe keine letztgültige Wahrheit, aber eine
plausible Vermutung:

Witz der Voranmeldung ist ja in erster Linie, daß Du Umsatzsteuer ans FA
abführst. Und abführen kannst Du doch nur, was Du eingenommen hast. Das
kann dann sogar erst im November sein, wenn Dein Kunde nicht vorher zahlt.

Grüße, Thomas
Maria Bin
2009-11-09 15:14:42 UTC
Permalink
Post by Thomas Grund
Wie üblich in dieser Gruppe keine letztgültige Wahrheit,
Abwarten
Post by Thomas Grund
Witz der Voranmeldung ist ja in erster Linie, daß Du Umsatzsteuer ans FA
abführst. Und abführen kannst Du doch nur, was Du eingenommen hast. Das
kann dann sogar erst im November sein, wenn Dein Kunde nicht vorher zahlt.
Und die Pointe ist, dass Du falsch liegst.

Maria
Martin Hentrich
2009-11-09 16:11:08 UTC
Permalink
Post by Thomas Grund
Und abführen kannst Du doch nur, was Du eingenommen hast.
Dies ist ein Irrtum. Bist du verpflichtet, die Umsatzsteuer nach
*vereinbarten* Entgelten abzuführen, dann musst du die Umsatzsteuer
für dem Monat anmelden, in dem du die Rechnung geschrieben hast. Auch
dann, wenn der Kunde trotz deiner Dauerfristverlängerung nach 6 Wochen
immer noch nicht bezahlt hat und z.B. erst nach 3 Monaten bezahlt.

Bei hohen Umsätzen kann das schon die Liquidität belasten.

Martin
--
Die populistische Steuerreform:
Sich auf den Tarif zu konzentrieren ist wie das
Polieren des I-Punkts in der deutschen Grammatik.
Matthias Hanft
2009-11-09 16:53:00 UTC
Permalink
Post by Martin Hentrich
Dies ist ein Irrtum. Bist du verpflichtet, die Umsatzsteuer nach
*vereinbarten* Entgelten abzuführen, dann musst du die Umsatzsteuer
für dem Monat anmelden, in dem du die Rechnung geschrieben hast.
Hmmm... denn geb ich mal den Advocatus Diaboli:

§ 13 Entstehung der Steuer
(1) Die Steuer entsteht
1. für Lieferungen und sonstige Leistungen
a) bei der Berechnung der Steuer nach vereinbarten Entgelten
(§ 16 Abs. 1 Satz 1) mit Ablauf des Voranmeldungszeitraums,
in dem die Leistungen ausgeführt worden sind.

Daß zum Entstehen der Steuer das Schreiben einer Rechnung nötig wäre,
steht da doch eigentlich gar nicht?! Arbeiten genügt :-)

Gruß Matthias.
Martin Hentrich
2009-11-09 17:12:56 UTC
Permalink
Post by Matthias Hanft
Daß zum Entstehen der Steuer das Schreiben einer Rechnung nötig wäre,
steht da doch eigentlich gar nicht?! Arbeiten genügt :-)
Auf diese sophistischen Feinheiten des Umsatzsteuerrechts lasse ich
mich doch gar nicht ein. Die treffen nämlich für mich nicht zu.
Wowereit.

<hihihi> ;-)

Martin
--
Die populistische Steuerreform:
Sich auf den Tarif zu konzentrieren ist wie das
Polieren des I-Punkts in der deutschen Grammatik.
Roland Gänßler
2009-11-09 20:16:02 UTC
Permalink
Hallo,

hast du Ist- oder Soll-Versteuerung?

Bei Istversteuerung gilt das Datum, an dem das Geld eingeht.

Viele Grüße,

Roland Gänßler
Post by Karl Neischen
Sagen wir ich erbringe zwischen 05.09. und 15.09. eines Jahres eine Dienstleistung.
Die dafür relevante Rechnung stelle ich aber erst am 28.10. aus
Ich bin zur monatl. Umsatzsteuervoranmeldung verpflichtet.
In welcher konkreten UmsSt-Voranmeldung (über Elster) muss ich nun das Honorar angeben?
In der für September (abzugeben bis 10.10.) oder in der für Oktober (abzugeben bis 10.11.).
Karl
Jörg Barres
2009-11-09 21:44:59 UTC
Permalink
Post by Karl Neischen
Sagen wir ich erbringe zwischen 05.09. und 15.09. eines Jahres eine Dienstleistung.
Die dafür relevante Rechnung stelle ich aber erst am 28.10. aus
Ich bin zur monatl. Umsatzsteuervoranmeldung verpflichtet.
In welcher konkreten UmsSt-Voranmeldung (über Elster) muss ich nun das Honorar angeben?
In der für September (abzugeben bis 10.10.) oder in der für Oktober (abzugeben bis 10.11.).
Meine Steuerberaterin hat mir folgendes erklärt.

Ob ich beim Elstern das Rechnungsdatum oder das Geld-Eingangsdatum
verwende, ist egal, nur halt nicht abwechselnd :-)

Ist eher eine Philosophiefrage.
Beim Verwenden des Rechnungsdatums gehe ich halt mit der Erstattung der
Umst (meistens) in eine Vorleistung, vor allem, wenn ein Kunde lange
nicht zahlt.
Von daher ist das Elstern beim Geldeingang sicher sinnvoller und
ökonomischer.

Das Arbeitsdatum brauche ich nicht zu verwenden, wer weiß, ob ich je
eine Rechnung schreibe :-)

Falls das nicht korrekt sein solte, lasse ich mich gerne belehren.

Einen schönen Abend noch,

Jörg
Martin Schoenbeck
2009-11-09 22:30:40 UTC
Permalink
Hallo Jörg,
Post by Jörg Barres
Falls das nicht korrekt sein solte, lasse ich mich gerne belehren.
In der Tat ist es nicht korrekt. Und schon gar nicht ist es eine
Philosophiefrage. Wenn Du allerdings nach vereinnahmten Entgelten
versteuerst, hat mit der Verfahrensweise für _Voranmeldungen_ allerdings
niemand Probleme.

Wie's richtig ist, steht ja hier schon ausführlich im Thread.

Gruß Martin
--
Bitte nicht an der E-Mail-Adresse fummeln, die paßt so.
JensCramer
2009-11-10 14:32:41 UTC
Permalink
Post by Jörg Barres
Das Arbeitsdatum brauche ich nicht zu verwenden, wer weiß, ob ich je
eine Rechnung schreibe :-)
Das hat was, diese sehr, sehr, sehr freie Interpretation der Freien
Marktwirtschaft :-)


Nur das Rechnungsdatum ist für den Veranlagungszeitraum zuständig,
alles andere wäre ja Erbsenzählerei.
Wenn man jeden Pups der Steuergesetzgebung berücksichtigt, kommt man
nicht zum Geldverdienen.
Frank Müller
2009-11-10 03:48:10 UTC
Permalink
Hallo Karl,
Post by Karl Neischen
Sagen wir ich erbringe zwischen 05.09. und 15.09. eines Jahres eine Dienstleistung.
Soll vor kommen <vbg>
Post by Karl Neischen
Die dafür relevante Rechnung stelle ich aber erst am 28.10. aus
Auch das ist völlig normal.
Post by Karl Neischen
Ich bin zur monatl. Umsatzsteuervoranmeldung verpflichtet.
Das ist auch normal.
Post by Karl Neischen
In welcher konkreten UmsSt-Voranmeldung (über Elster) muss ich nun das Honorar angeben?
In der für September (abzugeben bis 10.10.)
Nein, denn da hast du die Rechnung ja noch gar nicht geschrieben.
Post by Karl Neischen
oder in der für Oktober
(abzugeben bis 10.11.).
Genau da musst du das angeben. Das ist immer rückwirkend für den
vergangenen Zeitraum, in diesem Fall halt der Monat, bei der
Jahresmeldung halt das zurückliegende Jahr.

Es zählt das Rechnungsdatum. Wenn es allerdings Abschlagsrechnungen
usw. zwischendurch gegeben hat sieht das anders aus. Kommt bei
größeren Aufträgen die über längere Zeiträume laufen ja auch durchaus
vor.

Gruß,
Frank
Post by Karl Neischen
Karl
Matthias Hanft
2009-11-10 08:26:59 UTC
Permalink
Post by Frank Müller
Post by Karl Neischen
In der für September (abzugeben bis 10.10.)
Nein, denn da hast du die Rechnung ja noch gar nicht geschrieben.
In der Praxis wird das natürlich so gemacht. Aber so rein nach §13
wäre doch IMHO der Leistungszeitpunkt maßgeblich?

Gruß Matthias.
Lutz Richter
2009-11-16 17:07:43 UTC
Permalink
Post by Karl Neischen
Sagen wir ich erbringe zwischen 05.09. und 15.09. eines Jahres eine Dienstleistung.
Die dafür relevante Rechnung stelle ich aber erst am 28.10. aus
Ich bin zur monatl. Umsatzsteuervoranmeldung verpflichtet.
In welcher konkreten UmsSt-Voranmeldung (über Elster) muss ich nun das Honorar angeben?
In der für September (abzugeben bis 10.10.) oder in der für Oktober
(abzugeben bis 10.11.).
Karl
Hallo,

das kommt darauf an, ob du zur Soll- oder zur Ist-Versteuerung veranlagt
bist? Bei der Ist-Versteuerung solltest du es verbuchen und versteuern wenn
das Geld auf dein Konto eingeht. Bei der Soll-Versteuerung solltest du das
im Monat der Rechnungsstellung tun. Alles Klar?

Grüße Lutze
Harald Friis
2009-11-17 10:23:13 UTC
Permalink
"Lutz Richter" <***@sunnydata.de> schrieb im Newsbeitrag news:***@mid.uni-berlin.de...

Hallo,
Post by Lutz Richter
das kommt darauf an, ob du zur Soll- oder zur Ist-Versteuerung
veranlagt bist? ...
Bei der Soll-Versteuerung solltest du das im Monat der
Rechnungsstellung tun. Alles Klar?
Nein, im Monat der Leistungserbringung. Aber das hatten wir hier schon
länger durch.

Gruß

Harald Friis
JensCramer
2009-11-17 12:27:52 UTC
Permalink
Post by Roland Gänßler
Hallo,
Post by Lutz Richter
das kommt darauf an, ob du zur Soll- oder zur Ist-Versteuerung
veranlagt bist? ...
Bei der Soll-Versteuerung solltest du das im Monat der
Rechnungsstellung tun. Alles Klar?
Nein, im Monat der Leistungserbringung. Aber das hatten wir hier schon
länger durch.
Gruß
Harald Friis
Die Leistungserbringung wird durch das Rechnungsdatum dokumentiert.
Wenn ich vor 6 Monaten eine Kloschüssel repariert habe und die
Rechnung erst 6 Monate später erstelle, gilt das Rechnungsdatum und
nicht das Datum der Kloreparatur. Was meinen sie, wie viele Rechnungen
erst im neuen Jahr geschrieben werden, wenn sich im alten die Gewinne
gehäuft haben. Oder wie viele Rechnungen werden noch im alten Jahr
geschrieben, obwohl die Ware erst im neuen Jahr geliefert wird.
Wenn man einmal von den Rechnungen absieht, denen ein Zeitraum
zugeordnet ist (Miete, Strom, Telefon u.ä.) ist also immer das
Rechnungsdatum auch Leistungsdatum.

Gruß
frank paulsen
2009-11-17 13:04:28 UTC
Permalink
Post by JensCramer
Die Leistungserbringung wird durch das Rechnungsdatum dokumentiert.
anderer ansicht: § 14 Abs. 4 Nr. 6 UStG
Post by JensCramer
Wenn ich vor 6 Monaten eine Kloschüssel repariert habe und die
Rechnung erst 6 Monate später erstelle, gilt das Rechnungsdatum und
nicht das Datum der Kloreparatur.
das sieht das FA bei einer aussenpruefung ggf. subtil anders, weil die
§ 13 UStG in der regel kennen.
--
frobnicate foo
Rüdiger Silberer
2009-11-30 14:30:49 UTC
Permalink
Post by Karl Neischen
Sagen wir ich erbringe zwischen 05.09. und 15.09. eines Jahres eine Dienstleistung.
Die dafür relevante Rechnung stelle ich aber erst am 28.10. aus
Ich bin zur monatl. Umsatzsteuervoranmeldung verpflichtet.
In welcher konkreten UmsSt-Voranmeldung (über Elster) muss ich nun das Honorar angeben?
In der für September (abzugeben bis 10.10.) oder in der für Oktober (abzugeben bis 10.11.).
Umsatzsteuergesetzt § 13 Absatz 1, Nr. 1

Buchstabe a
bei der Berechnung der Steuer nach vereinbarten Entgelten mit Ablauf des
Voranmeldungszeitraumes, in dem die Leistungen ausgeführt worden sind.

Buchstabe b
bei der Berechnung der Steuer nach vereinahmten Entgelten mit Ablauf des
Voranmeldunsgzeitraumes, in dem die Entgelte vereinnahmt worden sind.


Kommt also darauf an was bei Dir zutrifft.
--
Niemand kann ein großer Denker werden, solange er nicht einsieht,
daß die erste Tugend eines Denkers die ist, seinem Verstand zu folgen,
egal zu welcher Schlußfolgerung er ihn auch führt.

- John Stuart Mill -
Lesen Sie weiter auf narkive:
Loading...