Discussion:
Rechnungen ohne Vorsteuer von Nicht-Kleinunternehmer
(zu alt für eine Antwort)
Martin Eckel
2020-10-17 13:47:38 UTC
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Hallo,

angenommen ich bekomme Rechnungen von jemandem ohne ausgewiesene
Vorsteuer, weiß aber daß derjenige umsatzmäßig definitiv kein
Kleinunternehmer mehr sein dürfte - ist das ein Problem für mich, wenn
ich die bezahle so wie in Rechnung gestellt?

Ich weiß eigentlich nur von umgekehrten Problemen, daß einem die vom FA
erstattete Vorsteuer gestrichen wird, wenn der Rechnungssteller eben
nicht zur Erstellung von Rechnungen mit Vorsteuer berechtigt war.

Gruß,
Martin
Thomas Homilius
2020-10-17 14:58:44 UTC
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Post by Martin Eckel
angenommen ich bekomme Rechnungen von jemandem ohne ausgewiesene
Vorsteuer, weiß aber daß derjenige umsatzmäßig definitiv kein
Kleinunternehmer mehr sein dürfte - ist das ein Problem für mich, wenn
ich die bezahle so wie in Rechnung gestellt?
Ich weiß eigentlich nur von umgekehrten Problemen, daß einem die vom FA
erstattete Vorsteuer gestrichen wird, wenn der Rechnungssteller eben
nicht zur Erstellung von Rechnungen mit Vorsteuer berechtigt war.
Bist du denn vorsteuerabzugsberechtigter Unternehmer?
--
Thomas Homilius
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Martin Eckel
2020-10-17 15:07:11 UTC
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Post by Thomas Homilius
Bist du denn vorsteuerabzugsberechtigter Unternehmer?
Bin ich, habe aber relativ viele B2B Kontakte zu Kleinunternehmern.
Thomas Homilius
2020-10-17 15:39:05 UTC
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Post by Martin Eckel
Post by Thomas Homilius
Bist du denn vorsteuerabzugsberechtigter Unternehmer?
Bin ich, habe aber relativ viele B2B Kontakte zu Kleinunternehmern.
Dann kannst du keine Vorsteuer ziehen, aber dein Lieferant muss trotzdem
Umsatzsteuer zahlen, wenn er kein Kleinunternehmer ist und keine
ust-freie Leistungen ausfuehrt.
--
Thomas Homilius
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Martin Eckel
2020-10-17 15:52:11 UTC
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Post by Thomas Homilius
Dann kannst du keine Vorsteuer ziehen, aber dein Lieferant muss trotzdem
Umsatzsteuer zahlen, wenn er kein Kleinunternehmer ist und keine
ust-freie Leistungen ausfuehrt.
Ja was mit dem Lieferanten ist, ist mir ja im Endeffekt wurst. Ich habe
Rechnungen bekommen mit "Keine USt ausgewiesen da Kleinunternehmer laut
§19 UStG". Lieferant hat als Kleinunternehmer angefangen, ich weiß aber,
daß der Lieferant die Grenze schon länger überschritten haben muß.

Klar zahle ich den Lieferanten netto, ziehe keine Vorsteuer. Die Frage
ist nur, ob ich Ärger bekommen könnte, weil ich hätte ja wissen müssen,
daß er über der Grenze usw. etc. pp.

Ich meine, eigentlich würde ich denken, daß ich nicht verantwortlich
bin, daß der Lieferant korrekte Rechnngen stellt, aber Steuerrecht ist
ja manchmal komisch.
Stefan+ (Stefan Froehlich)
2020-10-17 15:59:58 UTC
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Post by Martin Eckel
Post by Thomas Homilius
Dann kannst du keine Vorsteuer ziehen, aber dein Lieferant muss trotzdem
Umsatzsteuer zahlen, wenn er kein Kleinunternehmer ist und keine
ust-freie Leistungen ausfuehrt.
Ja was mit dem Lieferanten ist, ist mir ja im Endeffekt wurst. Ich
habe Rechnungen bekommen mit "Keine USt ausgewiesen da
Kleinunternehmer laut §19 UStG". Lieferant hat als
Kleinunternehmer angefangen, ich weiß aber, daß der Lieferant die
Grenze schon länger überschritten haben muß.
Klar zahle ich den Lieferanten netto, ziehe keine Vorsteuer. Die
Frage ist nur, ob ich Ärger bekommen könnte, weil ich hätte ja
wissen müssen, daß er über der Grenze usw. etc. pp.
Mit dem Finanzamt bekommst Du keinen Ärger (solange Du keine
Vorsteuer geltend machst, die nicht ausgewiesen ist), potentiell
wird der Lieferant allerdings Anfang nächsten Jahres auf Dich
zukommen und Dich bitten, eine Rechnungskorrektur zu akzeptieren, in
der die USt nachverrechnet wird. Wenn Du nett bist, weist Du ihn
jetzt schon darauf hin.

Servus,
Stefan
--
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Spaß mit Stefan, standhaft und mies!
(Sloganizer)
Thomas Homilius
2020-10-17 16:06:31 UTC
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Post by Martin Eckel
Ja was mit dem Lieferanten ist, ist mir ja im Endeffekt wurst. Ich habe
Rechnungen bekommen mit "Keine USt ausgewiesen da Kleinunternehmer laut
§19 UStG". Lieferant hat als Kleinunternehmer angefangen, ich weiß aber,
daß der Lieferant die Grenze schon länger überschritten haben muß.
Dann musst du deine staatsbuergerliche Pflicht tun und das Finanzamt
darauf hinweisen, dass dein Lieferant kein umsatzsteuerlicher
Kleinunternehmer mehr ist. Wenn du mir die Rechnung schickst, mache ich
das fuer dich.
--
Thomas Homilius
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Marc Haber
2020-10-18 17:34:11 UTC
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Post by Martin Eckel
Ja was mit dem Lieferanten ist, ist mir ja im Endeffekt wurst. Ich habe
Rechnungen bekommen mit "Keine USt ausgewiesen da Kleinunternehmer laut
§19 UStG". Lieferant hat als Kleinunternehmer angefangen, ich weiß aber,
daß der Lieferant die Grenze schon länger überschritten haben muß.
Klar zahle ich den Lieferanten netto, ziehe keine Vorsteuer. Die Frage
ist nur, ob ich Ärger bekommen könnte, weil ich hätte ja wissen müssen,
daß er über der Grenze usw. etc. pp.
Sowas (Bruttopreis angeben und dann mit "Ätsch, Kleinunternehmer" um
die Ecke kommen) liebe ich ja, immerhin wird der Artikel damit 19 %
teurer.

Grüße
Marc
--
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Stefan+ (Stefan Froehlich)
2020-10-19 09:47:52 UTC
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Post by Marc Haber
Post by Martin Eckel
Klar zahle ich den Lieferanten netto, ziehe keine Vorsteuer. Die
Frage ist nur, ob ich Ärger bekommen könnte, weil ich hätte ja
wissen müssen, daß er über der Grenze usw. etc. pp.
Sowas (Bruttopreis angeben und dann mit "Ätsch, Kleinunternehmer" um
die Ecke kommen) liebe ich ja, immerhin wird der Artikel damit 19 %
teurer.
Wenn ein Lieferant Dir als Unternehmer einen Bruttopreis nennt, ist
doch ohnehin schon alles klar. Seriös werden meiner Erfahrung nach
ausschließlich Nettopreise kommuniziert, und dann spielt auch keine
Rolle mehr, ob nun USt dazu kommt oder nicht.

Servus,
Stefan
--
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Mehr als man denkt. Stefan - weiss und dezent.
(Sloganizer)
Marc Haber
2020-10-19 19:34:25 UTC
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Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Post by Marc Haber
Post by Martin Eckel
Klar zahle ich den Lieferanten netto, ziehe keine Vorsteuer. Die
Frage ist nur, ob ich Ärger bekommen könnte, weil ich hätte ja
wissen müssen, daß er über der Grenze usw. etc. pp.
Sowas (Bruttopreis angeben und dann mit "Ätsch, Kleinunternehmer" um
die Ecke kommen) liebe ich ja, immerhin wird der Artikel damit 19 %
teurer.
Wenn ein Lieferant Dir als Unternehmer einen Bruttopreis nennt, ist
doch ohnehin schon alles klar. Seriös werden meiner Erfahrung nach
ausschließlich Nettopreise kommuniziert, und dann spielt auch keine
Rolle mehr, ob nun USt dazu kommt oder nicht.
Ich kaufe sehr viel Geschäftsbedarf in "normalen" Endkunden-Webshops,
vor allen Dingen bei Amazon, da sind es üblicherweise Bruttopreise.
Als Nebeneffekt hab ich dann auch noch das Fernabsatz-Rückgaberecht
(nicht ganz sauber, aber damit gab es noch nie Ärger).

Grüße
Marc
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Stefan+ (Stefan Froehlich)
2020-10-20 07:06:38 UTC
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Post by Marc Haber
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Wenn ein Lieferant Dir als Unternehmer einen Bruttopreis nennt,
ist doch ohnehin schon alles klar. Seriös werden meiner Erfahrung
nach ausschließlich Nettopreise kommuniziert, und dann spielt
auch keine Rolle mehr, ob nun USt dazu kommt oder nicht.
Ich kaufe sehr viel Geschäftsbedarf in "normalen"
Endkunden-Webshops, vor allen Dingen bei Amazon, da sind es
üblicherweise Bruttopreise. Als Nebeneffekt hab ich dann auch
noch das Fernabsatz-Rückgaberecht (nicht ganz sauber, aber damit
gab es noch nie Ärger).
Ok, das ist ein Grund, aber da besteht eher keine Gefahr für
Missverständnisse; wenn Du vorschützt, Verbraucher zu sein, *muss*
ja der Bruttopreis angegeben sein. IIRC werden bei Amazon Business
dann auch Nettopreise angezeigt, kann ich aber gerade nicht
überprüfen.

Servus,
Stefan
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Hauen im Rausch des Kaufens - Stefan!
(Sloganizer)
Marc Haber
2020-10-20 10:31:27 UTC
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Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Post by Marc Haber
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Wenn ein Lieferant Dir als Unternehmer einen Bruttopreis nennt,
ist doch ohnehin schon alles klar. Seriös werden meiner Erfahrung
nach ausschließlich Nettopreise kommuniziert, und dann spielt
auch keine Rolle mehr, ob nun USt dazu kommt oder nicht.
Ich kaufe sehr viel Geschäftsbedarf in "normalen"
Endkunden-Webshops, vor allen Dingen bei Amazon, da sind es
üblicherweise Bruttopreise. Als Nebeneffekt hab ich dann auch
noch das Fernabsatz-Rückgaberecht (nicht ganz sauber, aber damit
gab es noch nie Ärger).
Ok, das ist ein Grund, aber da besteht eher keine Gefahr für
Missverständnisse; wenn Du vorschützt, Verbraucher zu sein, *muss*
ja der Bruttopreis angegeben sein.
Genau. Dann ist es halt ärgerlich, wenn einer 10 % billiger ist und
dann mit "ätsch, Kleinunternehmer" ankommt und am Ende halt doch
teurer ist.

Grüße
Marc
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Diedrich Ehlerding
2020-10-20 11:22:20 UTC
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Post by Marc Haber
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Post by Marc Haber
Ich kaufe sehr viel Geschäftsbedarf in "normalen"
Endkunden-Webshops, vor allen Dingen bei Amazon, da sind es
üblicherweise Bruttopreise. Als Nebeneffekt hab ich dann auch
noch das Fernabsatz-Rückgaberecht (nicht ganz sauber, aber damit
gab es noch nie Ärger).
Ok, das ist ein Grund, aber da besteht eher keine Gefahr für
Missverständnisse; wenn Du vorschützt, Verbraucher zu sein, *muss*
ja der Bruttopreis angegeben sein.
Genau. Dann ist es halt ärgerlich, wenn einer 10 % billiger ist und
dann mit "ätsch, Kleinunternehmer" ankommt und am Ende halt doch
teurer ist.
Auch bei Amazon kann man nachfragen "kannst du die MWSt ausweisen?".
Klar, dann outest du dich als Nicht-Endverbraucher und hast ggf. kein
Rückgaberecht. Je nun, da wirst du dich halt entscheiden müssen.
--
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fingerprint = 2983 4D54 E00B 8483 B5B8 C7D1 D36A D663 E6DB 91A4
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Matthias Hanft
2020-10-20 17:05:05 UTC
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Post by Diedrich Ehlerding
Auch bei Amazon kann man nachfragen "kannst du die MWSt ausweisen?".
Klar, dann outest du dich als Nicht-Endverbraucher und hast ggf. kein
Rückgaberecht. Je nun, da wirst du dich halt entscheiden müssen.
Weil ich mit diesen "Drittanbietern" dort *nur* Ärger habe,
kreuze ich im Suchfilter *stets* "Amazon" bei "Händler" an
- da erspart man sich den ganzen Mist, weil man *immer*
anständige deutsche PDF-Rechnungen mit 16/19% Mwst. runter-
laden kann.

Ok, das geht nicht in jeden Fall, wenn man irgendwelche
Spezialartikel braucht, die's halt nur bei Ching Chang
aus Hongkong gibt. Aber so Standardzeug wie Computer-
zubehör oder so gibt's eigentlich auch immer direkt
von Amazon selbst.

Und: Wer keine Lust hat, die Mwst. erst mal auszulegen,
kann in seinem Amazon-Kundenkonto auch seine eigene
USt-ID hinterlegen (auch ohne "Amazon Business" Account
oder was das ist - kenn' ich nur dem Namen nach), dann
kriegt man (fast) alles als Innergemeinschaftlichen
Erwerb ohne Mwst. (mit einer polnischen USt-ID von
Amazon). Sind halt ein paar Zahlen mehr in der
Umsatzsteuervoranmeldung, die man ausfüllen muss,
aber dafür spart man sich den Mwst.-erst-an-Amazon-
zahlen-und-später-vom-Finanzamt-als-Vorsteuer-
zurückbekommen-Zirkus.

Gruß Matthias.
Marc Haber
2020-10-20 18:31:14 UTC
Permalink
Post by Diedrich Ehlerding
Post by Marc Haber
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Post by Marc Haber
Ich kaufe sehr viel Geschäftsbedarf in "normalen"
Endkunden-Webshops, vor allen Dingen bei Amazon, da sind es
üblicherweise Bruttopreise. Als Nebeneffekt hab ich dann auch
noch das Fernabsatz-Rückgaberecht (nicht ganz sauber, aber damit
gab es noch nie Ärger).
Ok, das ist ein Grund, aber da besteht eher keine Gefahr für
Missverständnisse; wenn Du vorschützt, Verbraucher zu sein, *muss*
ja der Bruttopreis angegeben sein.
Genau. Dann ist es halt ärgerlich, wenn einer 10 % billiger ist und
dann mit "ätsch, Kleinunternehmer" ankommt und am Ende halt doch
teurer ist.
Auch bei Amazon kann man nachfragen "kannst du die MWSt ausweisen?".
Macht mal halt bei Zweifuffzsch nicht.

Grüße
Marc
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Diedrich Ehlerding
2020-10-20 19:01:48 UTC
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Post by Marc Haber
Post by Diedrich Ehlerding
Auch bei Amazon kann man nachfragen "kannst du die MWSt ausweisen?".
Macht mal halt bei Zweifuffzsch nicht.
Dann ist aber der Ärger über Kleinunternehmer auch eher marginal.
--
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Marc Haber
2020-10-21 11:14:18 UTC
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Post by Diedrich Ehlerding
Post by Marc Haber
Post by Diedrich Ehlerding
Auch bei Amazon kann man nachfragen "kannst du die MWSt ausweisen?".
Macht mal halt bei Zweifuffzsch nicht.
Dann ist aber der Ärger über Kleinunternehmer auch eher marginal.
Mir ist das _einmal_ bei einem Kauf über hundert Euro passiert. Aber
kein zweites Mal mehr.

Grüße
Marc
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Diedrich Ehlerding
2020-10-19 12:31:10 UTC
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Post by Marc Haber
Sowas (Bruttopreis angeben und dann mit "Ätsch, Kleinunternehmer" um
die Ecke kommen) liebe ich ja, immerhin wird der Artikel damit 19 %
teurer.
Nee, wieso?

Entweder hast du angenommen, dass er Kleinunternehmer ist und dir den
Preis mit MWSt genannt hat. Oder du hast angenommen, er muzss selber
Mehrwertsteuer abführen; dann hat er dir aber B2B auch den nettopreis
genannt. Zahlen tust du in beiden Fällen dasselbe - im erste3rten Fall
zahlst du brutto und kriegst keine Steuer zurück, im zweiten Fall zahlst
du netto+MWSt und machst Vorsteuer geltend.
--
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